Romeo und Julia im Zwischenreich
SILBERLICHT – ein phantastischer Roman voller literarischer Anspielungen von Laura Whitcomb. Eine Lovestory voller romantischer Momente, witziger Dialoge und prickelnder Spannung. Ein Buch, das in den USA bereits Kultstatus hat – seht selbst und schaut euch die tollen Clips zum Buch an!Helen ist tot. Gestorben vor über 130 Jahren. Sie ist Licht, eine hell strahlende Gestalt und der durchsichtige Schatten einer einst wunderschönen Frau, gefangen in einem magischen Reich zwischen Himmel und Erde. Keiner sieht sie, keiner hört sie. Sie kann nicht sprechen, tasten, schmecken oder greifen. Sie ist unbeteiligte Zuschauerin einer Welt, die zusehends moderner wird – und die sie immer weniger versteht.
Helen ist die stille Muse ihrer „Bewahrer“. Das sind literarisch begabte Menschen, denen sie die richtigen Worte einflüstert. So kann sie ihrer Existenz zwischen den Welten wenigstens einen Sinn geben. Ohne ihre Bewahrer ist Helen haltlos, leidet Höllenqualen, fühlt sich verloren. Welche Schuld hat sie in ihrem letzten Leben bloß auf sich geladen? Zum Trailer von kabbybooks
Welche Schuld hält Helen zwischen Himmel und Erde fest?
Fünf Bewahrer hat Helen in den letzten 13 Jahrzehnten begleitet. Den Anfang machte eine mysteriöse Dichterin, die Helen schwärmerisch als „meine Heilige“ bezeichnet. Diese literarische Anspielung ist eine Hommage an die große amerikanische Dichterin Emily Dickinson, deren Gedicht There’s a Certain Slant of Light on Winter Afternoons dem US-Roman „Silberlicht“ von Laura Whitcomb seinen Namen gab! (Weitere literarische Anspielungen aus dem Buch hier) Ihr folgten drei weitere Schriftsteller – und schließlich „Mr. Brown“, Helens aktueller Bewahrer, ein einfacher Highschool-Lehrer. Ihm weicht sie nicht von der Seite, ihm hilft sie mit seinem Roman, ihn umschwebt sie, wenn er im Klassenzimmer ist.
Emily Dickinson liest „A Certain Slant of Light“ (von poetryanimations)
Und dann passiert es: Jemand sieht sie. Ein Schüler – mitten in Mr. Browns Englischunterricht. Er schaut Helen direkt in die Augen. Der Blick des 17-Jährigen folgt Helen durchs Klassenzimmer – kein Zweifel, er lächelt sie an! Nach 130 Jahren durchbricht jemand die Mauer zwischen ihr und der physischen Welt. Unfassbar. Wie sehr hat sie sich nach dem Austausch mit einem menschlichen Wesen gesehnt! Und dann ausgerechnet dieser blasse, langweilige Typ ...
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Die Muse der Dichter – zum Leben erweckt!
Aber: Don't judge a book by its cover – zieh keine voreiligen Schlüsse. Mit Billy kann Helen sprechen, er hört sie, mehr noch: Er versteht sie. Die Überraschung ist auf beiden Seiten groß. Und so vertraut Billy Helen an, dass er gar nicht Billy ist. Er hat sich die menschliche Hülle des unscheinbaren Jungen lediglich „ausgeliehen“. Und zwar in dem Moment, als Billy mit einer Überdosis Drogen ins Nirwana gerauscht ist. Auch James ist eine Lichtgestalt – jemand, der vor 85 Jahren verstorben ist. Auch James hat bis vor kurzem ein isoliertes Leben geführt.
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Helen und James: Das ist Liebe auf den ersten Blick. Der charmante, fürsorgliche Unsterbliche verzehrt sich nach Helens sanfter Traurigkeit. Die beiden wissen sofort, dass sie füreinander bestimmt sind. Doch kann Helen mit James' Hilfe die Schuldgefühle, die sie in der Zwischenwelt festhalten, überwinden?
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Laura Whitcomb ist in Pasadena, Kalifornien aufgewachsen. Bevor sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte, hat sie als Englischlehrerin gearbeitet. Für „Silberlicht“, ihren ersten Roman, gewann sie vier Literaturpreise und war für weitere fünf Awards nominiert. Heute lebt und arbeitet sie in Portland, Oregon.

