Im Königreich der Kälte

Von Nick Lake

„Dein Vater ist ein Gefangener im Königreich der Kälte!“

Light ist ein ungewöhnliches Mädchen – und das liegt nicht nur daran, dass ihre Mutter eine Inuit war, ihre Haare weiß sind wie Schnee und sie in einem alten Haus aufwächst, in dessen Wänden sich ein Geist verbirgt. Als ihr Vater bei einer Polarexpedition verschwindet, weiß Light, dass nur sie ihn retten kann. Ihre gefährliche Reise führt sie tief in das Königreich der Kälte. Doch Light ist nicht allein: Sie findet wahre Freunde – und wer hat je behauptet, dass es sich dabei um Menschen handeln muss?

Eine ungewöhnliche Heldin, die eisige Götterwelt der Arktis, große Gefahr und echtes Gefühl: ein besonderes Lese-Abenteuer!

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PAN Leserstimmen (18)

  • 5 von 5 Sternen??? 26.12.2009 Sabina

    Nick Lake - Im Königreich der Kälte

    Die 12 ? jährige Light ist ein ganz besonders Wesen. Sie ist Albino, lebt auf einem alten Herrensitz in Nordirland, ihre Mutter war Inuit und ihr Vater ist Polarforscher, der aber seit einiger Zeit in der Arktis verschwunden ist und daraufhin vor kurzem für tot erklärt wurde. Light lebt seit diesem Vorfall bei einem Freund ihres Vaters, Butler. Seit der symbolischen Beerdigung ihres Vaters glaubt Light an das Auftauchen von mysteriösen Gestalten, die ihr nach dem Leben trachten. Auch denkt sie nicht daran ihren Vater als tot zu betrachten und reist in die Arktis um dort ihren Vater zu suchen. Nick Lake hat mit Light eine perfekte Protagonistin für sein Buch ?Im Königreich der Kälte? geschaffen. Sie ist kreativ, verrückt, selbstbewusst, eigensinnig und zeigt, wenn es wirklich darauf ankommt Gefühle. Diese Eigenschaften lassen die doch sehr oft toughe Light menschlich erscheinen und machen sie durchaus auch zu einer Sympathieträgerin. Durch einige humorvolle Stellen wird die eher düstere Handlung mit ihren teils sehr brutalen und blutigen Stellen aufgelockert. Auch wird die durchgehende Handlung mit verschiedenen Einschüben in Form von Zeitungsartikeln und Tagebucheinträgen über die Polarexpedition im 19. Jahrhundert ausgeschmückt. So erfährt der Leser auch noch einige interessante Details und Hintergrundinformationen zu diesem Ereignis. Auch schön fand ich die verschiedenen Zeichnungen zu Beginn jedes Kapitels und das Gedicht zu Beginn des Buches. ?Im Königreich der Kälte? kann ich nur jedem empfehlen, der etwas ausgefallene Fantasy bevorzugt, oder eine Schwäche für vorlaute weibliche Hauptprotagonistinnen teilt. 5 von 5 Sternen!

  • 3 von 5 Sternen??? 09.12.2009 Bettina

    Im Königreich der Kälte

    Am Anfang war ich sehr begeistert. Geschichten von Kindern, die ihre Eltern, Freunde wasauchimmer suchen, gibt es zwar sehr oft, aber diese war irgendwie anders. Sie spielt in der Arktis, einem Ort, der in den Büchern, die ich sonst gelesen habe, kaum eine Rolle gespielt hat. Die Figuren waren auf ihre Art sehr skurril und sympatisch - nicht so 08/15 wie viele andere. Was mir aber besonders gut gefallen hat, war dass Tagebuch- und Blogeinträge sowie Morsecodes in den Text eingebettet waren. Sowas mag ich. Aber ab einem bestimmten Punkt hat sich das Blatt gewendet. Die Geschichte wurde mir zu grausam und undurchsichtig. Im Nachwort erfährt man dann sogar, dass die Inuit-Sagen sogar noch grausamer seien und hier noch abgeschwächt worden seien. (Dass die Sagen so sind, dafür kann der Autor ja nichts, aber seine eigene Geschichte hätte er nicht so brutal machen müssen.) Besonders die Hauptfigur, Light, handelte plötzlich sehr eigenartig und unpassend. Und das wurde bis zum Ende irgendwie nicht besser. Im Gegenteil das Ende war sehr konstruiert und undurchsichtig. Alles in allem ist es ein nettes Buch, wenn man viel Blut und Gewalt gut abkann. Die Idee und die Figuren sind größtenteils sehr schön, aber die Geschichte läuft irgendwann aus dem Ruder und wendet sich zum Negativen.

  • 3 von 5 Sternen??? 06.12.2009 Claudia

    Nichts für Kinder

    Das Buch ist sehr spannend und hat einen angenehmen teilweise für ein Jugendbuch recht anspruchsvollen Schreibstil.. Die Vorstellung der Hauptakteure und der Auslöser ihrer Reise ins Eis waren gut beschrieben und machten Spaß zu lesen. Allerdings gibt es immer wieder brutale und blutige Szenen und die Wesen sind ziemlich grausam zu den Menschen. Unter 14 Jahren sollte man das Buch nicht empfehlen. Im Ganzen gesehen war das Buch eher eine Fabel als ein Roman. Interessant waren die Einblicke in die Mystik der Inuit und die Hinweise auf die tatsächliche Polar-Expedition. Hervorheben möchte ich die wunderschöne Aufmachung des Buches - die aber dazu verleiten wird, dass Eltern glauben, dass Buch wäre für Jüngere auch geeignet.

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Rezensionen

  • missbookiverse.blogspot.com 15.07.2010

    "Ein wunderbares, spannendes Buch mit Bösewichten, die den Leser vor Angst einfrieren und Protagonisten, deren Beziehungen zueinander den Leser wieder auftauen. Außerdem ein sprachlicher Lesegenuss, gespickt mit zahlreichen Erzählungen aus dem Myt...

    • Zevener Zeitung 12.06.2010

      "Nick Lakes Roman entführt die Leser in eine unbekannte, faszinierende Welt: kalt und dunkel, strahlend schön und bevölkert von sagenhaften Gestalten ist sie. Das 460 Seiten starke Buch erzählt eine spannende, zu Herzen gehende Geschichte, von Ab...

      • Schwaben-Echo 12.02.2010

        "Nick Lakes Roman entführt die Leser in eine unbekannte, faszinierende Welt: Kalt und dunkel, strahlend schön und bevölkert von sagenhaften Gestalten."

        • Bulletin Jugend & Literatur (CH) 21.01.2010

          "'Im Königreich der Kälte' ist ein Winterbuch, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. [...] In Verbindung mit den Illustrationen von Liane Payne, die an den Stil traditioneller Eskimokunst erinnern, lässt dieser All-Age-Roman eine faszi...

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