Rosendorn
Von Jenna Black
"Ich heiße Dana, und bevor ich nach Avalon gekommen bin, wusste ich nicht mehr über diese Stadt, als dass sie der einzige Ort auf der Erde ist, an dem sich die Feen- und die Menschenwelt überschneiden. Na ja, okay, den ganzen langweiligen Kram zur Geschichte habe ich in meinem Reiseführer auch überblättert. Aber inzwischen könnte ich selbst einen Reiseführer mit ein paar verdammt nützlichen Tipps schreiben: 1. Richtet euch darauf ein, dass ihr ein paar besondere Fähigkeiten entwickeln könntet und deshalb plötzlich zur meistgesuchten Person in Avalon werdet. 2. Packt unbedingt fluchttaugliches Schuhwerk ein. Und besonders wichtig: 3. Verliebt euch ja nicht in einen atemberaubend gutaussehenden Feenjungen! Denn wenn etwas zu gut scheint, um wahr zu sein, dann ist es das auch …"
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PAN Leserstimmen (7)
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08.02.2012 Sandra
Ein netter Auftakt, der Lust auf mehr macht.
Inhalt: Dana hat es nicht einfach - findet sie selbst zumindest. Ihre Mutter hat ein Akoholproblem, ihre Mitschüler hänseln sie dagegen, peinliche Auftritte ihrer Mutter blamieren sie und zu allem Überfluß hat sie nicht einmal einen Vater. Naja, hat sie schon, nur kennt sie ihn nicht. Sie weiß nur, daß er im sagenumwobenen Avalon wohnt. Der Stadt, die das Tor zwischen der Menschen- und Feenwelt ist. Doch durch eine List erfährt sie den Namen und reist ohne das Wissen ihrer Mutter nach Avalon. Doch auch hier empfängt sie nicht eine heile Familienwelt. Im Gegenteil. Sie wird entführt, Monster jagen sie und ihr Vater ist knall-ehrlich zu ihr. So war das eigentlich alles nicht gedacht. Doch nun ist sie hier und versucht sich mit der Situation anzufreunden. Was bleibt ihr auch anderes übrig, denn ausreisen läßt man sie auch nicht mehr. Meine Meinung: Hmm, schwer. Fangen wir mal mit den ganzen positiven Dingen an, und davon gibt es wirklich einige. Zunächst einmal fesselte mich die Geschichte enorm. Mir gefällt die Idee, die hinter Avalon steckt, zumal, wenn ich Avalon eigentlich nur aus anderen Geschichten kenne. So finde ich es toll, daß es eine Stadt gibt, die ganz offen eine Art Tor darstellt. Gut, das Wechseln ist dann nicht so einfach, wie es klingt, aber die vielen Details, die man erfährt, lassen einem ziemlich schnell ein Bild vor Augen erscheinen, wie es dort aussehen mag. Auch die Idee, was Dana ist, welche Rolle sie spielt und die ganzen Charaktäre um sie herum gefielen mir total gut. Ich glaube mein Lieblings-Charakter war Finn, der eine zeitlang auf Dana aufpaßt. Wobei allerdings auch nicht Ethan außer acht gelassen werden darf. Ein Feenjunge, den Dana ziemlich direkt in Avalon kennenlernt, bei dem sie aber nicht weiß, ob sie ihm vertrauen kann oder nicht. Feen halt ... *schulterzuck* - wer anderes erwartet ist selbst schuld, oder? ;-) Vielleicht mochte ich aber auch Keane am liebsten, der zwar leider nur eine geringe Rolle spielt, aber trotzdem seine Aufmerksamkeit forderte. Vielleicht war es aber auch Kimber, die Schwester von Ethan, die mit ihrer leicht ruppigen, offenen und ehrlichen Art doch sehr nett war. Sind wir mal ehrlich, der Aufbau des Buches zeigt einem wahrhaftig, es ist nur der Auftakt einer Trilogie. So werden viele Themen begonnen, angeschnitten, gebündelt .. aber viele auch nicht zu Ende gebracht oder aufgeklärt. Aber, das tut dem Ganzen überhaupt keinen Abbruch. Man merkt es nur. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, war Dana. Wenn man sich so die Inhaltsbeschreibungen durchliest, klingt sie nach einer lockeren, witzigen Person. Und so hab ich sie eher selten erlebt. Vielmehr hab ich sie als trotzig, jammernd und ohne viel Selbstbewußtsein erlebt. So jammert sie ständig über das Alkoholproblem ihrer Mutter (ja, das ist ein Problem, muß aber nicht ununterbrochen wiederholt werden) und was ich noch schlimmer fand war ihre Jammerei, sie sei nicht gut genug, nicht hübsch genug und so weiter für Ethan. Das hätte jeder Leser nach dem ersten, spätestens nach dem zweiten Mal verstanden. Es unzählige Male zu wiederholen war irgendwie etwas öde. Ich muß aber sagen, daß sich dies im Laufe des Buches erheblich bessert und so stieg Dana dann doch noch ein paar Symphatiepunkte an. Sie wird wohl nie mein Lieblingscharakter werden, aber zumindest fand ich sie am Ende ganz nett. Und schließlich sind ja noch genug andere, nette Charaktäre da und sie hat ja noch zwei Bände, sich mir zu beweisen :) Fazit: Ein schöner Auftakt einer Trilogie mit einer tollen Idee, einer märchenhaften Kulisse und einer zeitweilig etwas nervigen Protagonistin. Im Ganzen gesehen aber definitiv ein sehr empfehlenswertes Buch!
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08.02.2012 Jenny
Auftakt der Faerie-Reihe
Meine Meinung Cover Der Bildumschlag des Romans "Rosendorn" ist schwarz, darauf zu sehen ist auf der rechten Seite ein Mädchen mit blutroten Lippen, braunem Haar und eher milchigen Teint. Dieses soll die 16-jährige Dana darstellen. Sie trägt ein rotes, schulterfreies Kleid, welches sich ab den Beinen zu Rosenblättern umwandelt. Am oberen Teil des Covers steht der Name der Autorin in Druckbuchstaben, der Name des Titels ist hingegen in Schreibschrift zu lesen, die Buchstaben sind in dem Rot, welches auch das Kleid und die Rosenblätter haben. "Rosendorn", der Titel des Romans, wurde vom PAN-Verlag verlegt. Auch dieser ist hier in Rot zwischen den Rosenblättern im unteren Teil des Bildes zu finden. Sehr schlicht und doch auffallend. Inhalt Dana hat es in ihrem Leben nicht einfach gehabt. Eine Mutter, die alkoholkrank ist, und ein Vater, den sie noch nie kennengelernt hat. Doch das soll sich ändern. Dana entflieht ihrem bisherigen Leben und macht sich auf nach Avalon, um dort ihren Vater zu treffen, der eine Fee ist und zudem ein hohes Amt begleitet. Doch als wäre dies nicht genug Aufregung, rutscht sie von einer Entführung in die nächste, bis sie dann endlich ihren Vater trifft. Aber ob sie bei ihm glücklich ist? Und warum ist sie so etwas Besonderes, dass ein jeder sie entweder töten oder entführen und für seine Zwecke einsetzen will? Leseempfinden Mit dem Titel "Rosendorn" beginnt der Auftakt der Faerie-Reihe, welche von Jenna Black geschrieben und von der Pan-Verlagsgruppe Droemer Knaur verlegt wird. Die Autorin erschafft für ihre jugendlichen Leser von 12 - 15 Jahren eine Welt voller Fantasy mit Feen, Menschen, Trollen und vielen anderen Kreaturen und ihren bemerkenswerten Fähigkeiten. Das Leserpublikum kann sich mit der Hauptperson Dana in ein anderes Reich versetzen lassen, denn die Geschichte wurde in der Ich-Form geschrieben. In dem Roman geht es vor allem um Hoffnung, Glaube, Freundschaft, Enttäuschung und die erste Liebe, welche die Autorin gekonnt in das Buch einfließen lässt. Der Schreibstil von Fr. Black ist sehr flüssig, spannungsgeladen und verteilt sich auf 28 Kapitel, welche mit einem Prolog anfangen und mit einem Epilog enden. Wer nicht mehr erwarten kann, wie es weiter geht, kann sich schon mal vorab auf der Internet-Seite der Autorin informieren http://www.jennablack.com . Fazit Interessant fand ich von Anfang an den Bildumschlag, welcher sich auch auf den 28 Kapiteln widerspiegelt, denn jedes dieser Kapitel wurde mit Rosenblättern verziert. Auch gefallen hat mir die Idee mit den Feen und Menschen mitten in England, welche, wie ich finde, sehr gut ausgearbeitet sind. Hier merkt man, dass sich die Autorin sehr viele Gedanken darüber gemacht hat, wie sie die "reale" und "fiktive" Welt in Einklang bringen kann, und ich muss sagen, dies ist Jenna Black sehr gut gelungen. Die Beschreibung der Orte und Personen ist ihr auch geglückt, sodass ich mich wunderbar in diesen Roman einleben und meiner Fantasie und Vorstellungskraft freien Lauf lassen konnte. Viele meinen, das Ende war unzureichend und sie wurden dadurch enttäuscht. Dies störte mich nicht wirklich, denn ich hoffe doch, dass ich sehr bald den zweiten Band der Reihe lesen werde. Was dem Buch einen Stern Abzug von mir bringt, ist eher, dass ich mich zwar in Dana hineinversetzen konnte, aber mit ihrer Verliebtheit nicht so ganz klarkam. Auf der einen Seite sehr erwachsen, hätte ich in dem einen oder anderen Punkt eine andere Denkungsweise bzw. Handlungsweise erwartet, und dies, fand ich, passte nicht so ganz zu dem am Anfang gezeigten Charakter. Aber nichtsdestotrotz ist dies ein wunderbares Buch für die 12- bis 15-Jährigen und verdient gelesen zu werden. Von mir wohlverdiente 4 Sterne von 5.
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03.02.2012 Regina
Lesenswert
Nach dieser Leseprobe muss ich unbedingt wissen wie es weiter geht. Meine Buchhändlerin ist immer gespannt , was ich als nächstes empfehle und es wird dieses Buch sein.
Rezensionen
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Bücher-Forum.com
09.02.2012
"Ein wunderbares Buch für die 12- bis 15-jährigen"
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Blog Lesen bildet
07.02.2012
"ROSENDORN war erfrischend anders, da hier die Intrigen einen größeren raum einnehmen als die Romanze. ich bin auf jeden Fall gespannt auf die Nachfolgebände und kann diesen actionreichen Roman Fans des Urban-Fantasy-Genres nur ans Herz legen."...
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Fantasybuch.net
06.02.2012
"Der Roman braucht sein Zeit, um in die Gänge zu kommen (...) Aber dank einiger unverbrauchter Ideen, toller (Neben-)Charaktere und des flüssigen Schreibstils kann man ihn dann doch bald nicht mehr aus der Hand legen und wünscht sich sehnlichst di...
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Lesefreunde24.de
04.02.2012
"Die Story ist in der Ich-Perspektive geschrieben und geht beim Lesen richtig unter die Haut. Man möchte natürlich sofort wissen, wie es mit der Hauptprotagonistin weitergeht und erwartet mit Spannung den zweiten Teil. Auch eine kleine Romanze darf...

