Seelenhüter

Von Laura Whitcomb

PAN Leserstimmen (4)

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  • 4 von 5 Sternen??? 26.11.2011 Tina

    Wunderschön

    Caleb ist ein sogenannter Seelenhüter. Er kommt zu den Sterbenden und wartet auf deren Entscheidung, ob diese bleiben werden oder mit ihm hinübergehen werden. Als er eines Abends in eine Villa muss, sieht er dort eine wunderschöne Kinderfrau, die einen sterbenden Säugling in den Armen wiegt. Unverhofft beschließt die Seele des Babys dort unter den Menschen zu bleiben und Caleb wird zum nächsten Fall gerufen, doch die rotharige Kinderfrau kann er nicht vergessen. Er gibt ihr sogar einen Namen und mit dem Namen Glory fängt alles an.... Ein wunderschönes Märchen über das Leben und den Tod.

  • 4 von 5 Sternen??? 29.05.2011 Anja

    Seelenhüter

    Calder ist vor 330 Jahren im Alter von 19 Jahren gestorben und seitdem ein Seelenhüter, der kaum noch Erinnerungen an sein Leben vor dem Tod hat. 1904 sieht er am Sterbebett eines Baby´s eine Frau von der er sofort fasziniert ist und kann nicht mehr aufhören an sie zu denken. 8 Jahre später ist er wieder am Sterbebett desselben Jungen und wieder sieht er die Frau. Er zwingt den Jungen am Leben zu bleiben, damit diese Frau nicht so sehr leiden muss. Um sie wiederzusehen, bricht er alle Gesetze der Seelenhüter und begibt sich in den Körper eines Sterbenden und bleibt so auf der Erde. Dort überkommen ihn immer wieder Visionen in denen er seine Vergangenheit sieht. Doch was Calder nicht bedacht hat, ist ob und wie er wieder zurück in den Himmel gelangt und was für Auswirkungen sein Handeln für die Welt hat... Für mich sind Seelenhüter ganz neue Figuren in der Fantasy, die am ehesten vielleicht noch mit Engeln vergleichbar sind. Ich finde die Vorstellung davon, dass wir alle nach unserem Tod von eben so einem Seelenhüter begleitet werden, irgendwie schön und tröstlich. Mit Calder hat Laura Whitcomb eine wirklich sympathische Hauptfigur geschaffen, die nicht perfekt ist und so einige Fehler (zumindest für einen Seelenhüter) hat, doch gerade das ist vermutlich das faszinierende an ihm. Doch nicht nur Calder, sondern auch die anderen Charaktäre in diesem Buch sind durchweg interessant und nicht immer richtig einzuschätzen... Diese Geschichte hat so einiges zu bieten an Spannung, immer neuen Schauplätzen und Liebe, die jedoch nie schwülstig wird und eigentlich auch nur am Rande behandelt wird. Das Buch lässt sich aufgrund des schönen Schreibstils von Laura Whitcomb schnell und leicht weglesen und nun bin ich noch mehr auf ihren ersten Roman "Silberlicht" gespannt. Was ich unbedingt nochmals erwähnen muss, ist das wunderschöne Cover dieses Buchses. Es ist leicht irisierend und dadurch wirkt es fast, als glänze es ganz leicht. Ein echter Hingucker im Bücherregal. Als ich andere Rezensionen zu diesem Buch gelesen habe, war ich doch ein wenig erstaunt darüber, dass viele enttäuscht waren, weil der Inhalt des Buches nicht so war, wie durch den Klappentext erwartet. Ich persönlich erwarte eigentlich selten zuviel nur durch einen Klappentext, weil ich es einfach schon zu oft erlebt habe, dass dieser natürlich nur einen Bruchteil der Geschichte wiedergeben kann und es immer wieder vorkommt, dass das Buch ganz anders ist, als ich das vorher dachte. Trotzdem finde ich diese Geschichte wunderschön und würde sie auch noch ein zweites Mal lesen (was bei mir nur selten vorkommt). Fazit: Eine wunderbare Fantasy-Erzählung, die mit tollen Charaktären, Spannung und einem sehr schönen Schreibstil überzeugt.

  • 5 von 5 Sternen??? 04.05.2011 Saskia

    Soooo schööön!

    Das Cover ist sooooo schön. Bereits Silberlicht habe ich gelesen und Seelenhüter verschlinge ich auch gerade :D Herrlich!

  • 4 von 5 Sternen??? 29.04.2011 Sandra

    Wieder anders als erwartet :-)

    Der Inhalt: Calder ist ein Seelenhüter. Er taucht auf, wenn Menschen sterben und wenn sie sich für den Tod entscheiden, begleitet er sie in den Himmel und übergibt sie dem Captain. Um sich direkt danach dem nächsten zuzuwenden. Er begleitet sie also nur ein Stück des Weges. Und das macht er schon seit 300 Jahren, seit er als 19-jähriger für diese Aufgabe erwählt wurde und sich dazu bereit erklärte. An sein irdisches Leben erinnert er sich kaum noch. Er liebt seine Aufgabe. Bis er an einem schicksalshaften Tag an das Bett eines sterbenden Babys gerufen wird. Und erstmalig rührt ihn die Verzweiflung der Mutter, die so heftig um ihr Kind weint. Das Baby entscheidet sich gegen den Tod und Calder zieht sich wieder zurück. Doch die Frau geht ihm nicht mehr aus dem Sinn. Und obwohl dies noch nie vorkam, wird er ein zweites Mal zu dem selben Kind gerufen. Der nunmehr 8jährige möchte sterben, doch Calder überredet ihn zu bleiben, weil seine Mutter ihn so liebt. Und er versucht alles, um sich der Mutter sichtbar zu machen, doch einzig der Junge und eine seiner Schwestern können ihn sehen. Calder will unbedingt zurück zu der schönen Frau und tatsächlich scheint ihm dieser Wunsch gewährt zu werden und er kehrt ein drittes Mal zurück. Doch Glück ist dies nicht ... Meine Meinung: Wie sollte es anders sein, ist auch dieses Buch von Laura Whitcomb wieder völlig anders als erwartet. War der Anfang noch genau so, wie sich die Beschreibung liest und hat mich gepackt, dreht sich dann alles völlig. Denn eigentlich sollte in der Inhaltsbeschreibung stehen, daß sich ein Großteil des Buches um die Zarenfamilie Romanow dreht. Denn der sterbende Junge ist niemand anders als des Zaren Sohn Alexis und das kleine Mädchen, das ihn ebenfalls sehen konnte niemand anders als Anastasia. Die geliebte Tochter des Zaren. So ist dieses Buch eigentlich genau das richtige für mich. Ich liebe die ganzen Erzählungen, die sich um das Schicksal der Zarenfamilie drehen. Die liebliche Anastasia, der brutale Verräter Rasputin. Doch für mich geht die Fantasie der Autorin hier irgendwie einen Schritt zu weit. Denn nach den anfänglich spannenden Vorkommnissen, die eine Flucht von Alexis und Anastasia betreffen - natürlich ausgelöst durch Calder - ist der Großteil des Buches eine endlose Reise der drei. Daß sich Calder dabei auch noch im Körper von Rasputin befindet, während Rasputins Geist alles versucht, die verlorenenen Seelen zu vereinen und gegen Calder aufzulehnen, war mir dann doch ein bißchen zuviel des Guten. Die Idee des Buches finde ich eigentlich sehr fantasievoll und auch schön ausgehandelt. Doch meiner Meinung nach waren weite Teile des Buches einfach etwas zu langatmig. Doch durch den Zauber, der mich immer bei der Geschichte der Romanows überfällt, konnte ich das Buch nicht zur Seite legen und mußte unbedingt wissen wie es ausgeht. Das verrate ich Euch hier natürlich nicht. Denn der letzte Teil des Buches berührte mich dann doch wieder und er gefiel mir auch sehr sehr gut. Auch wenn auch hier wieder einiges der Fantasie des Lesers überlassen wird. Nicht vergessen möchte ich, Euch von dem wieder einmaligen Cover zu erzählen. Wie schon Silberlicht, ist dieses Buch mit einem strukturierten Einband versehen (kein Schutzumschlag, das Buch selbst ist so), der irisierend schillert und sich wunderschön in der Hand anfühlt. Abgerundet von mal einem männlichen Gesicht und wunderschönen Blumenverzierungen ist es einfach ein absoluter Hingucker in jedem Regal. Ich stelle immer wieder fest, daß der PAN Verlag mit die wundervollsten Cover hat. Und da ich ein Cover-Streichler bin, kann ich immer wieder nur danke dafür sagen! Wem Silberlicht gefiel, dem wird auch dieses Buch garantiert gefallen. Die Autorin hat nun einmal einen ziemlich eigenen Schreibstil, der einem entweder gefällt oder nicht. Mich werden ihre Bücher wohl nie so überzeugen wie die von anderen Autoren, aber trotzdem reizt er mich dann doch so weit, daß ich sie unbedingt lesen möchte. Ihr seht, ich bin da ein bißchen zerrissen .... und deshalb habe ich 4 Sterne vergeben.