Strange Angels: Verflucht
Von Lili St. Crow
PAN Leserstimmen (10)
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06.03.2012 Jana
Durchaus spannende Schmökerlektüre
Dru und ihr Vater führen kein klassisches Familienleben, denn ihr Vater ist nicht wie andere Väter. Ihr Vater jagt Geister, Vampire und Dämonen. Doch nach seinem letzten Auftrag, über den er Dru nichts näheres sagen wollte, kommt er nicht zurück nach Hause. Anstatt zu verzweifeln macht sich Dru auf die Suche nach ihm, doch was sie herausfindet und die Wesen die sie auf sich aufmerksam macht sind schlimmer als alles auf was ihr Vater sie hätte vorbereiten können. Die Geschichte um Dru lässt sich locker und problemlos lesen. Der Plot ist flüssig geschrieben, so dass mein keinerlei Einstiegsschwierigkeiten hat. Sprachlich würde ich Verflucht im gehobenen Mittelfeld sehen. Nicht zu schwer aber auch nicht zu platt, wie es halt bei guter Schmökerlektüre sein sollte. Die Figuren sind in der Regel glaubhaft und nachvollziehbar. Allerdings fügen sich im ersten Band noch nicht alle Handlungsstränge in ein komplettes Bild, nicht im Sinne von sie bleiben unbeantwortet, sondern eher das sie sich noch nicht noch nicht mit einander harmonieren. Mir selber hat die Geschichte für einen spannenden Leseabend gute Unterhaltung geboten. Das ein oder andere mal wurde ich doch sehr an die Serie 'Supernatural' erinnert, was aber nichts schlechtes heißen soll. Sternabzug hat es gegeben, weil wie oben schon erwähnt, die Geschichte sich nicht immer ganz rund lesen liess. Ansonsten ein gelungener erster Band. Das Cover ist ein bisschen verwirrend, da ich doch eher an Scheewittchen oder auch Die Geschichte vom Paradies denken musste. Auch wenn Farben und Motiv gut zusammen passen geben sie mir leider nicht das Gefühl wirklich zum Inhalt zu passen. Jedoch scheint diese Art von Cover sich großer Beliebtheit zu erfreuen, da mittlerweile jedes 2 Buch entsprechend designt wird. Fazit: Lektüre für nette und auch durchaus spannende Lesestunden.
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28.12.2011 Lilli
Einfach Toll!
Ich habe das Buch jetzt zum 5 mal gelesen und liebe es noch immer. Es ist so spannend das man es immer wieder lesen möchte. Ich würde es jedem weiterempfelen den solche Bücher interessieren...
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20.12.2011 Eva
Interessant
Bis jetzt kenne ich das Buch noch nicht aber die Leseprobe klingt schon sehr interessant. Aber nun ist es auf meiner Blog-Wunschliste gelandet :-)
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21.11.2011 Tina
Allein auf in das Abenteuer!
Wieder eine neue Schule, wieder ein neuer Geist, den es umzubringen gilt und jetzt ist Grandma auch noch gestorben. Als nachts dann die weiße Eule auftaucht, weiß Fran, das irgendwas ganz und gar nicht in Ordnung ist, verheimlicht es aber dennoch ihrem Vater. Den sieht sie daraufhin zum Frühstück das allerletzte mal und ist von nun an auf sich selbst gestellt... Das Abenteuer kann also beginnen. Erinnert irgendwie ein wenig an Supernatural!
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18.11.2011 Teresa
Tolles Buch!
Ich habe das Buch gestern zu Ende gelesen, und ich war sehr begeistert. Die Geschichte ist einfach spannend erzählt und man möchte immer wissen, wie es weitergeht und was nun wirklich passiert ist. Das Cover ist übrigens sehr schön wie ich finde, und der Einband ist ein ganz spezielles Material. Ich kann nur allen dieses Buch empfehlen!
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28.07.2011 Saskia
Begeisterung&Spannung pur!
Ohne Umschweife entführt die Autorin den Leser in die Welt von Dru Anderson. Ich hatte überhaupt keine Probleme den Einstieg in die Geschichte zu finden. Allerdings hatte ich meine Schwierigkeiten mit der Protagonistin warm zu werden. Anfangs war mir Dru zu brutal, abgebrüht und etwas unannahbar. Doch wenn man ihre Geschichte im Laufe des Buches kennenlernt, kann man ihr Verhalten nachvollziehen. Immerhin hat ihr Vater von Kindsbeinen beigebracht, niemandem, außer sich selbst zu vertrauen. Bis man allerdings Verständnis für Drus's Verhalten aufbrachte, wurde man Zeuge, ihrer Gedankengänge. Diese tauchten meines Erachtens nach ein bisschen oft auf. In normalen Situationen, beispielsweise, als sie mit Graves in seiner Hütte war und gemeinsam aßen, wenn beide in der Schule waren - gerade dann waren Dru's Gedankengänge etwas langatmig und teils störend. Anders verhielt es sich, als nervenaufreibende Situationen aufkamen. Hat es sich gerade ein mysteriöses und offensichtlich gefährliches Wesen zur Aufgabe gemacht, das junge Mädchen und ihren Begleiter türkratzend in den Wahnsinn zu treiben, hat Lili St. Crow genau diese - vorher störenden - Gedankengänge sehr passend an- und eingebracht. An dieser Stelle möchte ich nochmal betonen, dass Lili St. Crow, auch bekannt unter den Namen Lilith Saintcrow, das besondere Talent hat, actiongeladene Situationen, sowie Umgebungen und Eindrücke authentisch zu beschreiben. Genauso, wie sie das Wetter gelungen einbringt. Es schneit ununterbrochen. Das Wetter sehe ich eine Art Sinnbild für Dru's Gefühle. Bedrückend, betrübt, bedrohend und gleichzeitig völlig abgeschottet zu sein. Durch vorangegangene (negative) Bewertungen bin ich ohne besondere Erwartungen an das Buch gegangen und wurde positiv überrascht! Eines sollte jedoch erwähnt sein: Auf große Gefühle sollte man bei "Verflucht" nicht hoffen, doch gleichzeitig kann ich mir vorstellen, dass im zweiten Teil ein wenig mehr Platz für Gefühle ist. (Hier spricht mein Romantikerherz) Als es gen Ende ging, musste ich mir eingestehen, dass ich hoffte, das Buch habe noch ein paar Seiten mehr. Weil ich gerade so in "Fahrt" war : ) Gleichzeitig war das Ende des ersten Teils völlig gelungen. Entließ den Leser mit ein paar Fragen (die wahrscheinlich im folgenden Teil geklärt werden) und einen guten Gefühl, Dru erstmal in Sicherheit zu wissen. So also gibt mir das Ende die Hoffnung auf eine vielversprechende Fortsetzung! So viel zum Inhalt. Zum Schluss möchte ich das Cover kurz ansprechen. Das Bild an sich ist schlicht gehalten. Ein junges Mädchen, dass ihren Unterarm als Kissen benutzt. Etwas blass, aber hübsch. Doch die Struktur ist außergewöhnlich. Ich habe ganz schön lange gebraucht, um die richtigen Worte zu finden. Aber es fühlt sich wachsartig an. Ja, das ist passend. Etwas rau und wachsartig. Ein komisches, aber angenehmes Gefühl, darüber zu fühlen. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine : ) Fazit: "Verflucht" ist ein gelungener Start in die Buchreihe "Strange Angels" der Erfolgsautorin Lili St. Crow alias Lilith Saintcrow. In leicht verdaulicher Sprache beschreibt die Autorin das Leben von Dru Anderson, die in der Normalwelt lebt, sich aber auch in der Echtwelt behaupten muss. Die durch den Vater eingetrichterte Abgeschottenheit bröckelt im Laufe der Handlung, da sie feststellt, gute Freunde kann man doch finden, die einem jederzeit zur Seite stehen. Sei es Werwolf oder Vampir...
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28.06.2011 Louisa
Suchtfaktor garantiert
Inhalt: Die 16-jährige Dru Anderson ist anders als andere Leute. Sie zieht mit ihrem Vater von Ort zu Ort, um Monster zu jagen. Werwölfe, Zombies usw. stehen auf ihrem Tagesplan. In ihrem Leben gab es nur ihren Vater, bis dieser als Zombie versucht sie um zu bringen. Gemeinsam mit Gravis, einem Mitschüler, versteckt sich das ansonsten mutige Mädchen vor ihrem Verfolger, dem Vampirprinzen Sergej. Als dann auch noch Christopher Reynards auftaucht, erfährt Dru die Wahrheit, doch nicht immer ist die Wahrheit das beste.... Cover: Das Cover gefällt mir an sich gut. Es lässt einen die Chance die Dinge selbst zu interpretieren. Charaktere: Dru ist etwas ganz besonders. Sofort fühlte ich mit ihr mit. Sie war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn sie teilweise grausame Dinge tut. Gravis, ihr Verbündeter und bester Freund, mochte ich schon bei der ersten Begegnung nicht. Er war im Vergleich zu Dru schwach und ich konnte mich nicht mit ihm anfreunden. Chris, eines Zeichens zu einem 16tel Vampir, liebte ich von Anfang an. Seine Geheimniskämmerei erhöht die Spannung und sein angeberisches Verhalten lässt auf weit mehr als ein großes Ego schließen. Er ist eindeutig meine Lieblingsperson in diesem Buch. Schreibstil: Der Schreibstil war sehr flüssig und spannend. Eindeutig ein Pluspunkt. Geschichte: Die Geschichte fesselt von Beginn an. Es war Spannung vorhanden und auch immer wieder war es, dass von allen Seiten Gefahr drohte. Fazit: Ein VERFLUCHT gutes Buch, dass Lust auf mehr macht und vor allem ein etwas anderer Vampirroman. Nicht wieder ein Vampir an einer Highschool und ein Mädchen, dass sich in diesen verliebt. Ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf mehr von Gravis, Dru und Chris- vor allem natürlich Chris.
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07.06.2011 Wir
Klasse
Dru Anderson hat bereits sehr viele Umzüge hinter sich - dabei ist sie gerade einmal 16 Jahre alt. Doch diese vielen Umzüge haben ihren Grund: Sie und ihr Vater jagen Dinge, von denen die Menschen in der Normalwelt höchstens in ihren Alpträumen gehört haben. OK. Eigentlich jagt Drus Vater diese Wesen, aber Dru geht ihm mehr und mehr zur Hand, recherchiert in Büchern und in düsteren Spelunken der Echt- oder Realwelt, die im Grunde unserer Normalwelt entspricht, nur dass die Mehrheit der Menschen die Realität einfach ausblendet. Und so geht Dru nicht nur zur Highschool, wie jeder andere Teenager auch, sondern lernt noch ganz andere Dinge: Den Umgang mit Waffen. Wie man beim Betreten eines fremden Gebäudes prüft, ob die Luft rein ist. Und sie wird täglich an ihre Katas erinnert - Kampftraining und Tai Chi. Für Dru ist das normal, denn bereits im Kindesalter erfuhr sie von den realen Dingen und lernte von ihrer Großmutter, wie man ein Gebäude gegen finstere Eindringlinge sichert. Ihrer Großmutter verdankt Dru auch eine weise Begleiterin: In wichtigen Situationen erscheint Dru eine weiße Eule. Ihre Intuition sagt ihr dann, ob ihr gerade der Weg gewiesen wird, oder ob sie sich in Gefahr befindet. Auch über Geschmack und Geruch meldet sich Drus Intuition sehr zuverlässig. Nur diesen einen Morgen hört sie nicht auf die Eule: Obwohl sie an diesem Morgen an ihrem Fensterbrett sitzt, berichtet sie ihrem Vater nicht von der eindringlichen Warnung, bevor auf die Jagd geht. Zum ersten Mal hatte er Dru nicht erzählt, was oder wen er jagt. Und zum ersten Mal hat Dru das Erscheinen der Eule verschwiegen. An diesem Morgen sieht sie ihren Vater zum letzten Mal - lebend. Denn er taucht tatsächlich noch ein Mal zu Hause auf: Als Zombie, der sich auf Dru stürzen und sie töten will! In letzter Sekunde gelingt es Dru, den Zombie - ihren eigenen Vater - zu erschießen. Doch damit fangen ihre Probleme erst an: Sie muss den Verlust ihres Vaters verkraften und sich schleunigst überlegen, wie sie künftig über die Runden kommen soll. Noch mehr beschäftigt sie aber die Frage, wer oder was ihren Vater zu einem Zombie gemacht und auf sie gehetzt hat - und vor allem: Warum? Zum Glück bleibt Dru doch nicht ganz allein: Graves, ihr Klassenkamerad, sucht Drus Freundschaft. Worauf er sich damit einlassen würde, hätte er sich zwar nicht träumen lassen, doch wirklich überrascht ist er nicht über die Realwelt - schließlich gibt es im Fernsehen so viele Geschichten über Werwölfe, Zombies und Vampire, dass ihre tatsächliche Existenz in seinen Augen nur folgerichtig ist. Seine Unerschrockenheit bewahrt ihn jedoch nicht davor, von einem Werwolf gebissen zu werden. Und nun steckt Dru noch viel tiefer im Schlamassel: Was, wenn Graves sich in einen Werwolf verwandelt? Bei ihrer ersten Wandlung geben Werwölfe nämlich keine Ruhe, bis sie rohes Fleisch gefunden haben. Dru weiß, dass sie Graves erschießen muss, bevor die Wandlung eintritt. Bringt sie das über's Herz? Oder kann er ihr nicht doch helfen, herauszufinden, wer oder was ihren Vater getötet und nun auch noch Werwölfe auf sie gehetzt hat? Und was zum Henker hat es mit dieser Telefonnummer auf sich, die ihr Vater vor seinem Tod notiert, aber nicht wie sonst markiert hatte, um ihr zu zeigen, ob sie zu einem sicheren oder unsicheren Kontakt führt? Dieser Roman richtet sich zwar vorrangig an Jugendliche ab etwa zwölf Jahren, liest sich aber auch für Erwachsene sehr spannend. Zu Beginn nimmt sich die Autorin sehr viel Zeit, ihre Charaktere einzuführen, was im ersten Moment das Gefühl gibt, dass das Buch Längen erhält. Im Nachhinein muss ich sagen: Es ist richtig, dass der Leser so viel Zeit bekommt, Dru und Graves kennen zu lernen - erst recht, seitdem ich weiß, dass dieser Band der Auftakt zu einer ganzen Reihe um Drus weitere Erlebnisse darstellt. Ich möchte an dieser Stelle auch nicht viel mehr von der Handlung vorweg nehmen, um Lesern dieser Rezension noch eine gehörige Portion Spannung zu erhalten, die sich spätestens ab der zweiten Hälfte des Romans immer rasanter entwickelt. Daher nur so viel: Ein sehr spannender Auftakt einer Reihe, auf deren Fortsetzung ich wahnsinnig gespannt bin! Und selbst in ausweglosen, düsteren Situationen gelingt es der Autorin, ihren Leser zum Schmunzeln zu bringen, da Dru das Geschehen mit einem Sarkasmus kommentiert, der sich gewaschen hat. Eine Anmerkung zu diesem wunderschönen Cover sei mir noch gestattet: Es verleiht dem Buch ein zauberhaftes Aussehen und ist ein wirklicher Hingucker - aber dennoch passt es eigentlich überhaupt nicht zu diesem Buch. Weder hat Dru Zeit, sich irgendwo so ruhig zu betten, noch spielt das Buch in einem Wald - und vor allem: Dru beschwert sich im Buch immer wieder über ihre kaum zu bändigende Lockenmähne. So schön das Titelbild ist, leider passt es nicht zum Roman. Aber darüber will ich gern hinweg sehen und gebe dem Buch 5 von 5 Sternen!
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04.04.2011 Kerry
Verflucht - Gut
Ich kann jetzt nur für die Leseprobe sprechen, die ich gelesen habe. Den Schreibstil empfinde ich als sehr angenehm. Ich könnte stundenlang daliegen und die Geschichte lesen, ohne zu ermüden. Die Geschichte an sich finde ich auch sehr interessant. Ein junges Mädchen, dass Dinge sieht, die kein normaler Mensch sehen kann, mit einem Vater, der Wesen jagt und vernichtet, die nicht von dieser Welt sind. Dann steht sie plötzlich ganz allein da, ohne Familie, ohne Verbündete, doch mit Feinden im Nacken, die ihr Böses wollen. Ich finde, dass klingt nach einer verflucht guten Geschichte.
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03.04.2011 Sandra
Spannung garantiert!
Zuerst war ich wieder einmal ein bißchen skeptisch, ob diese Geschichte etwas für mich ist. Dämonen. Nicht so unbedingt mein bevorzugtes Genre. Aber ich wurde auch hier ganz schnell eines besseren belehrt. Denn eigentlich gehts gar nicht so vorrangig um Dämonen. Dafür aber spielen meine derzeitigen Lieblinge Vampire und Werwölfe eine nicht unerhebliche Rolle. Der Anfang beginnt direkt schlag auf schlag. Ein richtiger Pageturner. Ziemlich schnell stellt sich der Tod von Dru's Vater ein - sehr bildlich geschildert. Verraten möchte ich ihn Euch nicht, damit Euch nichts von der Spannung verloren geht. Das Dru danach entsetzt, verwirrt und allein ist, möchte ich Euch dennoch erzählen. Denn eigentlich geht es genau darum. Sie ist auf der Flucht vor Verfolgern und landet in einem Einkaufszentrum, in dem sie Graves trifft. Ein Junge, den sie flüchtig aus der Schule kennt. Mal wieder ein Außenseiter - scheint beliebt zu sein derzeit. Allerdings wird im Laufe des Buches klar, warum er sich selbst zum Außenseiter macht. Graves stellt nicht viele Fragen, hilft ihr, versteckt sie, obwohl er gar nicht weiß warum und wovor. Doch die Beiden haben nicht lange Zeit zum Durchatmen - denn auch hier lauert die Gefahr und sie werden angegriffen. Graves wird dadurch ziemlich stark verletzt und Dru bringt ihn so zurück zu ihrem Haus, obwohl sie weiß, daß sie auch dort nicht sicher sind. Aber dort hat sie wenigstens ein bißchen was zur Verteidigung. Graves erhohlt sich hier ein bißchen und die beiden lernen sich näher kennen. Das ist auch gut so, denn beide sind aufeinander angewiesen. An dieser Stelle wurde das Buch für mich dann ein bißchen langatmig, denn es passiert eine ganze Zeit eigentlich nicht viel. Bis Christophe auftaucht. Und dann taucht das Buch ein in noch mehr Spannung. Ich konnte es gar nicht mehr aus den Händen legen, absolut genial. Christophe (hach seufz tief, da isser wieder, mein Lieblingsheld in Büchern) versucht das Vertrauen der Beiden zu gewinnen, da er geschickt wurde als Dru's Schutzengel. Nein! Christophe ist kein Engel - man benutzt hier nur einfach das Wort Schutzengel. Denn Christophe ist etwas ganz anderes. Es dauert eine ganze Zeit, bevor sich Dru davon überzeugen läßt, daß er zu den Guten gehört - und ein Rest Skepsis verfliegt auch nicht ganz. Und trotzdem vertraut sie ihm irgendwann, denn es bleibt ihr nichts anderes übrig. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir außerordentlich gut. Es gab ein paar Sachen, die sich durch das ganze Buch zogen und die ich von mal zu mal netter fand. So ist zum Beispiel Graves Lieblingsspruch: Das erste Mal ist gratis. Irgendwie fand ich das witzig, weil er die Situationen immer so drehen kann, daß es das erste Mal ist .. und so nie eine Gegenleistung erwartet. Genau so schön finde ich die Beschreibung, daß Dru immer Apple Pie riecht, sobald Christophe auftaucht. Das ging so weit, daß ich Hunger auf Apfelkuchen bekam, sobald Christophe im Buch auftauchte *lach* Und obwohl diese Sachen immer wieder auftauchten, langweilte es mich kein bißchen, sondern brachte immer wieder ein bißchen das Gefühl des Geborgenseins näher. Ich wußte ja von Anfang an, daß es der Beginn einer Reihe sein wird. Aber ich hätte heulen können, als ich gerade das Buch zu Ende gelesen hatte. Ich möchte jetzt soooofort weiterlesen und schauen, was als nächstes passiert. Aber ich muß mich jetzt bis zum Herbst gedulden *tiefseufz*. Einen Apfelkuchen-Ausschnitt hab ich Euch mitgebracht: "Im Grunde war es mir vollkommen egal. Meinetwegen hätte die ganze Welt in Flammen aufgehen können, es hätte mich einen feuchten Dreck interessiert. Dann nahm ich Apfelduft in der kalten Stille wahr." Wer also wie ich einen Hang zu Vampir-Werwolf-Menschen-Geschichten hat - obwohl, so ein richtiger Mensch ist Dru ja am Ende eigentlich doch nicht ... dem kann ich das Buch nur absolut empfehlen! Super! Auch noch einmal erwähnen möchte ich das Papiercover. Es ist soo schwer zu beschreiben. Obwohl es nur Papier ist, ist es wie samtig, man möchte es einfach immer wieder streicheln! Na, und das Bild, dazu muß ich nicht viel sagen oder? Ich liebe solche Cover!
